Positive Psychologie ist das wissenschaftliche Studium dessen, was das Leben lebenswert macht. Es ist nicht nur eine "Glückswissenschaft", sondern bietet konkrete Werkzeuge, um Resilienz, Motivation und letztlich Leistung zu fördern. Optimismus, einer der Kernpunkte der Positiven Psychologie, ist hierbei keine leere Worthülse, sondern in Herausforderungen Möglichkeiten zu sehen und darauf zu vertrauen, dass man mit Anstrengung positive Ergebnisse erzielen kann.

In meiner eigenen beruflichen Karriere aber auch in meinem privaten Leben habe ich viele Male erlebt, wie eine solche Haltung den Unterschied machen kann. Zum Beispiel stand ich vor einem großen Projekt vor scheinbar unüberwindbaren Hindernissen. Doch statt mich von Zweifeln lähmen zu lassen, entschied ich mich, den Fokus auf mögliche Lösungen zu legen und jede kleine Erfolgserfahrung als Schritt in die richtige Richtung zu sehen. Diese Haltung half mir nicht nur, das Projekt erfolgreich abzuschließen, sondern förderte auch meine Kreativität und mein Engagement und vor allem kam ich abends nicht gefrustet nach Hause. So konnte ich der negativen Spirale entfliehen.
(Martin Schmid, MSM Consulting)
Aber nicht nur eine positive Denkweise hilft. Es gibt es auch praktische Methoden, die helfen, eine optimistische Einstellung zu fördern:

Meditation: Regelmäßige Meditation kann helfen, Stress abzubauen und eine positivere Einstellung zu entwickeln. Es lehrt uns, im Moment zu sein und gedankliche Muster, die zu Pessimismus führen können, zu erkennen und zu verändern. Ich persönliche versuche so oft wie möglich morgens vor dem aus dem Hause gehen 10-20 Minuten Meditation zu betreiben.

Sport: Körperliche Betätigung setzt Endorphine frei – auch bekannt als Glückshormone. Sport hilft nicht nur, den Körper gesund zu halten, sondern steigert auch das geistige Wohlbefinden und fördert ein positives Selbstbild.

Zielsetzung: Setzen Sie sich klare aber vor allem erreichbare Ziele. Das Erreichen dieser Ziele wird Ihr Selbstvertrauen stärken und Ihre optimistische Sichtweise unterstützen.

Reflexion und Dankbarkeit: Ein Dankbarkeitstagebuch zu führen, in dem man regelmäßig positive Erlebnisse und Erfolge festhält, kann die Wahrnehmung auf das Positive im Leben lenken und die Resilienz stärken.
(Martin Schmid, MSM Consulting)
Meine persönliche Reise in der Anwendung der Positiven Psychologie hat nicht nur meine Arbeitsweise, sondern auch mein persönliches Wohlbefinden verbessert. Doch es wäre unrealistisch zu behaupten, dass die Umsetzung dieser Prinzipien immer einfach ist. In der Theorie klingen diese Ansätze wunderbar, aber die Praxis erfordert eine beträchtliche Menge an Disziplin und Ausdauer.

Mir ist bewusst, dass es nicht immer so funktioniert, wie gewünscht. Es gibt immer wieder Tage, an denen die Herausforderungen überwältigend scheinen und der Pessimismus sich leicht einschleichen kann. Doch es ist wichtig, dranzubleiben und immer wieder den Versuch zu wagen, die gewünschten Verhaltensweisen zu festigen. Der Schlüssel liegt darin, sich selbst nicht zu hart zu beurteilen und jede kleine Verbesserung als Erfolg zu werten aber auch eine gewisse Beständigkeit an den Tag zu legen, den von nichts kommt nichts.

Wir bei Sonio verstehen, dass dauerhafte Veränderungen Zeit und Geduld erfordern. Aber der erste Schritt ist der Glaube an die Möglichkeit der Veränderung selbst. Und wenn gar nichts mehr nützt, dann hilft herzhaftes Lachen.